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AMAR QUARTETT

 

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Stage Mastery by Anna Brunner

Vor ziemlich genau 54 Jahren wurde ich in eine Musikerfamilie in der Nähe von Zürich hineingeboren. Meine Mutter war professionelle Geigerin und Pianistin, mein Vater Bratschist. Musik war in unserem Haus keine Nebensache – sie war Alltag, Sprache und Selbstverständlichkeit zugleich.
 

Schon sehr früh kam ich mit diesen Klängen in Berührung. Erzählungen zufolge spielte ich immer mit denselben zwei „Spielzeugen“ und imitierte das Geigenspiel bis mir mein Vater eine kleine Holzgeige bastelte. Mit zwei Jahren schreinerte er mir gar eine mit einer klingenden Saite. Gerade so laut, dass  ich etwas hörte und so leise, dass sie die Proben meiner Eltern nicht störte. Offenbar spielte ich stundenlang für mich. Auf alten Aufnahmen hört man, dass ich beim Spielen immer sang. Ich suchte die Töne auf der Geige über meine Stimme. Die Geige, Klang und Körper waren für mich von Anfang an untrennbar verbunden.

Fortan wurde die Geige mein ständiger Begleiter. Gleichzeitig erlebte ich hautnah, wie anspruchsvoll das Leben als Berufsmusiker sein kann – die Konzertakquise, das Organisieren, die Unsicherheiten. Lange wollte ich deshalb mein Instrument nicht zum Beruf machen. Doch mit etwa vierzehn Jahren gewann ich überraschend einen lokalen Wettbewerb. Von da an keimte in mir der Wunsch, diesen Weg vielleicht doch ernsthaft zu gehen. Ich erinnere mich gut: Ohne Geige ging es mir nicht gut. Sie war mehr als ein Hobby – sie war Teil meiner Identität.
 

Mit sechzehn Jahren traf ich eine klare Entscheidung: Ich verließ das Gymnasium kurz vor dem Abschluss, um mein Musikstudium aufzunehmen – mit dem festen Ziel, ein Streichquartett zu gründen. Dieses Ziel wurde Realität. Mit dem AMAR QUARTETT waren wir über viele Jahrzehnte national und international unterwegs. Wir spielten Wettbewerbe, gewannen manche und verloren andere. Besuchten viele Meisterkurse bei renommierten Lehrern wie: Walter Levin, Isaac Stern, dem Alban Berg Quartett, Hatto Beyerle, Paul Katz, um nur einige zu nennen. Wir machten Radioaufnahmen, traten auf großen Bühnen und kleinen Podien auf, vor vollen Säälen und vor überschaubarem Publikum. Unsere Reisen führten uns durch ganz Europa, nach Russland, nach China, in die USA und nach Kanada. Das Streichquartett wurde zu meiner großen Passion. Ich konnte mir nichts anderes mehr vorstellen.
 

Gleichzeitig wurde ich relativ früh Mutter. Solange meine Kinder noch nicht zur Schule gingen, begleiteten sie mich häufig auf Reisen. Musik und Familie wuchsen selbstverständlich zusammen.

Eine weitere Leidenschaft begleitete mich von klein auf: das Lesen. Schon als Kind verschlang ich Bücher, vor allem Biografien. Mich faszinierte, wie Menschen ihren ganz persönlichen Weg fanden – und was sie innerlich bewegte. Parallel dazu wuchs mein Interesse für Gesundheit und für das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Ich las hunderte Bücher zu diesen Themen. Immer deutlicher spürte ich: Hier liegt ein weiterer Teil meines Weges.
 

Die entscheidende Wende kam im Jahr 2020. Plötzlich durfte ich nicht mehr auftreten. Die äußere Bühne fiel weg. Am Ende dieses Jahres traf ich eine Entscheidung: Ich begann eine Ausbildung zur Hypnosetherapeutin – bewusst mit regressiven Techniken, nicht mit rein suggestiver Hypnose. Mich interessierte die Arbeit an der Ursache und deren nachhaltige Auflösung.

In der Folge durfte ich erleben, wie schnell und effizient sich mit dieser Methode Blockaden und Symptome lösen lassen. Die Resultate waren oft erstaunlich – für meine Klienten ebenso wie für mich. Parallel dazu intensivierte ich meine Unterrichtstätigkeit. Meisterkurse hatte ich schon immer gegeben, doch nun unterrichtete ich bewusster, tiefer.

Dabei entdeckte ich eine besondere Fähigkeit: Wenn ein Schüler vor mir steht, sehe und spüre ich oft sofort, wo seine Blockade liegt. Meist zeigt sie sich zuerst im Körper – in einer Spannung, einer Fehlhaltung, einem Atemmuster. Gleichzeitig erkenne ich, welche emotionale oder unbewusste Dynamik dahintersteht. Mit kleinen, gezielten Impulsen – manchmal nur durch ein bewusstes Wahrnehmen – konnten sich Spannungen lösen und neue Freiheit entstehen.
 

Ich möchte jungen Studierenden, professionellen Musikern, Künstlern, Schauspielern – allen Menschen, die auf einer Bühne wirken – ein Werkzeug an die Hand geben. Ein kraftvolles Instrument, das nicht nur ihre Technik verbessert, sondern innere Freiheit ermöglicht. Eine Freiheit, die ich mir selbst über Jahrzehnte erarbeitet habe – durch Musik, durch Körperarbeit, durch innere Prozesse.

Mit diesem Buch erhältst du einen Einblick in diesen Weg. Wenn du bereit bist, dich ehrlich zu beobachten, kannst du bereits beim Lesen erste Schritte deiner eigenen Transformation gehen. Wenn du dir dabei Begleitung wünschst, stehe ich dir gerne zur Seite.

Aus all dem ist mein Programm Stage Mastery entstanden – als Brücke zwischen künstlerischer Exzellenz und innerer Souveränität und authentischem Auftreten.

Demnächst wird zu diesem Thema auch mein Buch erscheinen mit dem Titel:

 

Frei wirken auf der Bühne 

Präsent, selbstbewusst und authentisch auftreten in Konzerten, Wettbewerben und Probespielen 

Wenn Du von dem Thema betroffen bist oder deinen Bühnen Auftritt auf das nächste Level heben möchtest, nimm Kontakt auf mit mir. Vereinbare hier dein kostenloses 30 minütiges Gespräch - dabei finden wir heraus, ob und wie ich dich dabei unterstützen kann:

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Anna Brunner

Wartbodenstrasse 6d

CH-3626 Hünibach/BE

+41 76 318 82 57

anna(at)amarquartett.ch

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